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| Erfahrungsbericht aus der Clinic-Clown-Arbeit von Clown Scharlotta |
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| Der Vorstand hat mich um einen kleinen Bericht aus der Clinic-Arbeit gebeten. Gerne möchte ich versuchen, Euch und Ihnen einen Einblick in den „Alltag“ von Clown Scharlotta zu geben, als die ich seit etwa sechs Jahren einmal pro Woche die Kinder auf den Kinderstationen im Krankenhaus besuche - die ersten Jahre an der Kinderklinik der MHH und nun seit einiger Zeit im Allgemeinen Krankenhaus Celle. Viele Begegnungen und Erlebnisse prägen Scharlottas Besuche im Krankenhaus und oft sind es gar nicht die „großen Ereignisse“, sondern viele kleine Momente, die deutlich machen, dass es gut ist, da zu sein. Doch wie berichte ich am Besten von den Einsätzen? Im vergangenen halben Jahr habe ich mit zwei Waldorfschülerinnen aus Hannover gearbeitet, die eine Jahresarbeit über das Thema Clowns erstellen sollten. In diesem Zusammenhang haben die beiden 14-jährigen Mädchen bei einem Clinic-Clown-Einsatz im AKH Celle hospitiert. Es freut mich sehr, dass ich im Folgenden den Bericht der beiden über diesen Tag wiedergeben darf. |
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| Daniela Moritz alias Scharlotta | ||
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Ein Tag mit Scharlotta in der Celler Klinik |
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| Daniela Moritz: Es sind diese kleinen, manchmal vielleicht unscheinbaren Begegnungen, die für die Einzelnen so wertvoll sind. Kleine Lichtblicke, Momente des Abtauchens in eine andere Welt als die des Krankenhausalltags. Sie scheinen mir ebenso bedeutsam wie die Tatsache, dass wir als Clinic-Clowns oft Kinder über mehrere Wochen oder Monate hindurch begleiten - Kinder und Jugendliche, die wegen chronischer Krankheiten lange Zeit am Stück im Krankenhaus verbringen müssen. Kinder, für die das Leben auf Station schon fast zum „Normalfall“ geworden sind wenn man hier überhaupt von Normalität sprechen kann. Mit ebendiesen Kindern entwickelt sich oftmals eine sehr innige Beziehung zum Clown. Und gerade für sie ist es äußerst wichtig, dass der Besuch regelmäßig und zuverlässig stattfindet. Da treffen sie „Ihren“ Clown, mit dem sie spielen, zaubern oder auch einfach reden können wie mit einem Freund manchmal, auf jeden Fall aber wie mit einem Clown. Ein wenig Kind, ein wenig ernst und hoffentlich immer mit einem Funken Freude. Ein dicker Dank an dieser Stelle an alle Kinder, denen wir bisher begegnen durften, an alle Eltern, Schwestern, Pfleger, Ärzte und nicht zuletzt allen Spendern, die diese Arbeit möglich machen!!! |
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